Festzug 675 Jahre Alchen – „ Da is Lindenberg dabei! Dat is Prima“

Nach der Sternwanderung zu 50 Jahre Stadt Freudenberg mußte der Historische Bollerwagen von Andreas Jahn und Stefan Schneider wieder technisch für Alchen fit gemacht werden,

es wurden die Holzräder gewässert und durch Mithilfe von Martin Baethcke Aufbauten gestaltet.

Um 12:00 Uhr packten die Lindenberger, unter Führung von Arno Krämer, verschiedene Kaltgetränke in Ihren Historischen Bollerwagen und es ging, natürlich wieder auf „Schusters Rappen“, am Seelbacher Weiher vorbei, an das Ende des Festzuges 675 Jahre Alchen direkt hinter die Nachbarn vom HuV Heuslingen- Bottenberg, frei nach dem Motto „ Das beste kommt immer zum Schluss“.

Historisch betrachtet bestand zwischen Alchen und Lindenberg in der Zeit von 1547 bis 1561 ein

großer Streit um die Nutzung von Weideflächen den sogenannten „Hudestreit“.

Der „Hudestreit“ eskalierte darin, dass der Alcher Hirte Hans auf einer Lindenberger Weide verhaftet und ins Zuchthaus geworfen wurde. (Quelle: 650 Jahre Alchen-Eine Dorfgeschichte-Kapitel S. 38 von Prof Thyen, Alchen die Geschichte eines Siegerländer Dorfes von Wilhelm Ring, Arge Chronik Lindenberg)

Aber die Lindenberger sind nicht nachtragend und haben Ihren Bollerwagen für Alchen besonders festlich geschmückt mit einer Nachbildung des Puzzleteil von 50 Jahre Stadt Freudenberg, das in kürze als Gesamtkunstwerk im Freudenberger Rathaus hängt und Impressionen aus dem „L(i)ebenswerten-Lindenberg“.

Pünktlich um 14.00 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung und die Fußtruppe aus Lindenberg jubelte den Jubiläumsgästen von 675 Jahre Alchen zu, die Ihrerseits alle am Festzug beteiligten Gruppen und Vereine mit einer Riesen Welle von Begeisterung überschütteten.

„Geduscht“ von so viel Sympathie und Freude genossen die Lindenberger das „Bad in der Menge“ der Festbesucher 675 Jahre Alchen.

Um dem Motto „Die letzten werden die ersten sein“ gerechte zu werden wurde unter Leitung des HuV Heuslingen-Bottenberg bei der Wende am Ortsausgang ein riskantes Wende Manöver vollzogen, dem die Lindenberger dankbar folgten.

Durch dieseses geniale Wendemanöver konnten die beiden HuV´s ca. 5 Rangplätze früher am Festzelt erscheinen und hatten Ihre Chancen auf einen Platz im Festzelt gesteigert.

Leider endete auch der schönste Festzug irgendwann einmal und zwar diesmal am großen Festzelt für 1000 Besucher auf der Wolfskaute am Sportplatz Alchen, wo alle Festzugteilnehmer freudig begrüßt wurden.

Gemeinsam wurde dann der „Geburtstag 675 Jahre Alchen“ weiter von allen Gästen und Helfern ordentlich gefeiert.

Auf dem Heimweg trällerten die Lindenberger wieder ihr fröhliches Lied: „Da war mer Dabei, dat war Prima…..“

 

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